Informationen

Protokoll Treffen am 6.1.20

Wir haben uns mit Sindy von der Woche des guten Lebens getroffen und über Pläne und Ideen gesprochen.

Da das alles noch ein bißchen hin ist, steht erst einmal fest: Wir wollen und werden kooperieren. Wie das konkret aussehen wird, wird sich zeigen.

____________________________

Protokoll Teffen am 2.12.19

Es gab ein Treffen mit Felix von der TU Dresden – Fakultät Architektur. Er wird unsere Pläne den StudentInnen im Fachbereich Landschaftsgestaltung, Stadtplanung vorstellen.

Ziel ist es, die StudentInnen für die Umgestaltung der Louisenstraße zu begeistern.

Im kommenden Jahr könnten sie mit konkreteren Plänen was Begrünung usw.  angeht, am Umbau teilhaben.

____________________________

Verkehrsberuhigte Louisenstraße – Ein Louisenboulevard

Seit Juni dieses Jahres gibt es eine Bürgerinitiative Louisenboulevard (im web: www.louisenboulevard.de)

DENN:

Warum beherrscht der motorisierte Individualverkehr unser Straßenbild und nimmt den Großteil des öffentlichen Raumes in unserem Viertel ein?

WAS WIR WOLLEN:

Eine neue Aufteilung unseres Viertels zwischen Fußgängern, Radfahrern, Rollstuhl-, Skateboard-Kinderwagen- und Rollerfahrern, PKWs und Zuliefer-LKWs auf einer Straße!

Alle Verkehrsteil-nehmer passen sich dem an.

Wir wollen mehr Raum, wir wollen unser Viertel nicht nur am Rande der Straßen erlaufen! Wir wollen die Straße zurück.

WAS BISHER GESCHAH:

Im November 2018 baute die DREWAG das Stück zwischen Königsbrücker Straße und Förstereistraße. Da zu erwarten steht (und ja auch bereits eingetroffen ist), dass dieses die Louisenstraße bis zur Kamenzer Straße demnächst ebenfalls betreffen wird, starteten wir im März unsere öffentliche Petition: Für eine schönere Louisenstraße! Diese wurde auch von 1400 Menschen unterzeichnet. Im Mai 2019 wurden durch die Neustadtpiraten und das projekttheater die Neustadtabgeordneten aller Parteien außer der AFD zu einem Speed-Dating vor der Kommunalwahl eingeladen. Dabei sprachen sich alle Parteien bis auf die FDP für eine Umgestaltung der Louisenstraße, ja der ganzen Neustadt aus.

Infolgedessen gründete sich Ende Mai die Bürgerinitiative „Louisenboulevard“.

Mittlerweile gibt es einen Stadtratsbeschluss, dass die Louisenstraße verkehrsberuhigt werden soll.

WAS WIR BRAUCHEN:

Kurz gesagt: Euch!

  1. Kommt zum nächsten Stammtisch am 4. November 2019 um 20 Uhr im projekttheater
  2. Ladet Euch Euer Haus, Euren Straßenzug herunter und gestaltet ihn neu. Dabei sollten nicht nur die parkenden Autos wegfallen, der Straßenraum sollte völlig neu gedacht werden. Orientierungshilfe ist dabei der Kunsthof. (Link: https://umap.openstreetmap.de/de/map/anonymous-edit/1160:BcluoeZ7AO5frVyJ1bOr6Gxtu7k
  3. Ihr seid StudentInnen und befasst Euch in diesem Rahmen mit Stadtplanungsaufgaben? Meldet Euch! Wir wollen aus den eingesandten Fotos einen Plan machen, wie die Louisenstraße aussehen sollte!
  4. Ihr seid FotografInnen? Macht Fotos von der Louisenstraße, damit wir dort unsere Ideen einzeichnen können. Außerdem möchte wir gern eine Ausstellung im projekttheater mit diesen Fotos organisieren.
  5. Ihr habt Ideen, Vorschläge u.ä.? Teilt sie uns mit! kalinka@louisenboulevard.de oder kommt vorbei! (4.11. um 20 Uhr im projekttheater)

LASST UNS DIE NEUSTADT IN EIN SCHÖNES, LEBENSWERTES VIERTEL GESTALTEN.

_________________________________________

Protokoll Teffen am 7.10.19

– nach dem Stadtratsbeschluss sollte nun die Planungsphase beginnen, wo wir gefragt sind

* Scheunevorplatz verhindern!

* Einbahnstraßenkonzept erarbeiten

* Beispiel Kunsthofpassage nehmen

* Straße völlig neu denken, nicht einfach nur Autos weg und gut ist

– man könnte einen Planungsworkshop machen

* Fotoaktion: es werden Fotos zur Verfügung gestellt, welche Hausansichten zeigen, wo die Anwohner ihre Ideen, Wünsche u.ä. hineinmalen oder aufschreiben können, aus diesen  Fotos wird dann ein Plan gemacht

* die Fotos werden verteilt (Briefkästen) bzw. Infoblätter, wo man die Fotos erhalten kann

* zur Erstellung des Planes  könnte man Architekten oder Studenten der Uni anfragen

– dann sollte man einen Abend mit Einwohnerversammlung und dem Stadtbezirksbeirat gestalten, um über die Umgestaltung zu reden

– aus den eingesandten Fotos könnte man mit den erstellten Plänen eine Ausstellung im pt organisieren

– vorher wird eine Ausstellung im pt organisiert mit Fotos von anderen autofreien Innenstädten

– Bekanntheit der BI muss steigen, daher Infozettel o.ä. in die Briefkästen, an die Türen …

nächster Termin: Montag, 4.11.19 um 20 Uhr

________________________________________

Umgestaltung der Louisenstraße in der Dresdner Äußeren Neustadt zu einer Kfz-verkehrsarmen Fußgängerzone.

Viele Menschen in der Äußeren Neustadt eint der Wunsch nach weniger Autoverkehr, mehr Grün und mehr Platz für Kinder. Damit folgt Dresden einem bundesweiten Trend.

Die Louisenstraße ist eine zentral gelegene Einkaufs- und Vergnügungsmeile, welche alle Belästigung durch ein hohes Verkehrsaufkommen des fließenden und ruhenden Autoverkehrs erfährt.

Eine Verkehrsberuhigung würde eine positive Entwicklung zu einer Fußgängerzone hin erlauben und den Bürgern im breiten Umfeld der Neustadt einen städtischen Erholungs- und Erlebnisraum eröffnen.

Die ökologischen, ökonomischen und sozialen Vorteile liegen auf der Hand.

Dieses Vorhaben braucht Eure Unterstützung!

Wir treffen uns derzeit abends am ersten Montag im Monat.

Wer gerne mit machen oder uns anderweitig unterstützen möchte, meldet sich bitte unter folgender Email Adresse: kalinka@louisenboulevard.de

_____________________________________

Das haben sie versprochen…

Wie wir Anwohner den öffentlichen Raum zurückbekommen:

Neustädter Straßen werden zu Aufenthalts-, Spiel- und Geschäftsstraßen.

 

Wir, 18.000 Bewohner der Dresdner Äußeren Neustadt, leben in einem lebendigen Viertel. Wir wohnen nicht zufällig hier, sondern weil wir die Urbanität, Dichte und die Lebendigkeit des Viertels mit seinen Kneipen, Kinos, Spielplätzen, nahen Kindergärten (und Altenheimen) und die kurzen Wege lieben, egal ob zum Supermarkt, Bäcker, Fleischer, Gemüse- und Feinkostladen, ob ins Kino, Konzert, den Alaunpark, in die Heide oder zur Elbe. 18.000 Menschen auf etwas mehr als einem Quadratkilometer. Der bei weitem am dichtesten besiedelte Stadtteil Dresdens, mit 18.000 Frauen, Männern, Kindern und Alten, die in Ihrem Stadtviertel vor allem zu Fuß unterwegs sind. Dazu gibt es lediglich 4.400 (gemeldete) Autos im Viertel*. Warum beherrscht aber der motorisierte Individualverkehr unser Straßenbild und nimmt den Großteil des öffentlichen Raumes in unserem Viertel ein? Warum ist das so? Weil es eben so ist, seitdem der Pferdekarren vom Automobil abgelöst wurde? Geht es nicht auch anders?

 

Stellen Sie sich bitte vor, wir würden uns alle die Straßen unseres Viertels teilen: Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhl-, Skateboard- und Rollerfahrer, PKWs und Zuliefer-LKWs auf einer Straße! Alle Verkehrsteil-nehmer passen sich dem an. Das geht nicht? Und ob; schauen Sie in Viertel dieser Welt, die dies vorleben, z.B. in italienischen Großstädten wie Rom, Neapel und Genua (zona traffico limitato)…

Alle teilen sich den Platz und passen sich den schwächsten Mitgliedern, den Fußgängern an. Selbstverständlich sind auch diese angehalten, den Verkehr nicht zu blockieren.

Wir wollen mehr Raum, wir wollen unser Viertel nicht nur am Rande der Straßen erlaufen! Wir wollen die Straße zurück. Wir wollen uns die Straßen der Neustadt teilen, wir sind Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Autofahrer.

 

Wir möchten mehr Grün in unserem Viertel, warum nicht jetzt den Grundstein für morgen legen? Pflanzbänke oder Bäume auf der Talstraße?

Tischtennis und Boule auf der Louisenstraße?

In einer verkehrsberuhigten Zone ist vieles möglich. Wir Bewohner müssen dies nur aushandeln, Ideen sammeln und umsetzen.

 

Dies ist eine verkehrspolitische Bewegung, keine Plattform für Träumer; PKWs sind Bestandteil unserer individualisierten westlichen Welt und werden es vorerst auch bleiben.

Ziel ist es, im Stadtgebiet der Äußeren Neustadt Dresden zwischen Bautzner Straße und Bischofsweg und zwischen Königsbrücker- und (einschließlich) Prießnitzstraße ein Modellprojekt für moderne, qualitätssteigernde Lebensbedingungen für 18.000 hier lebende Menschen zu schaffen.

 

Das sind erste Vorschläge zur Umsetzung:

Phase 1 (Umsetzung 2019)

  • Einwohner zum Gespräch bitten:
    • Themen – wie möchtest du in deinem Viertel leben?
    • Soll sich dein Viertel ändern; wenn ja, wie?
    • Wie sieht „verkehrsberuhigt“ konkret aus
    • Welche vergleichbaren urbanen Gebiete in Deutschland sind bereits „verkehrsberuhigt“ bzw. „Shared Spaces“

 

Phase 2 (Umsetzung 2020)

  • Parkgebühren innerhalb der Neustadt erhöhen und auf großstädtisches Niveau bringen (15 min: 50 Ct., 24 h: 15 €, Berlin Ku-damm: 15 min: 75 Ct.)
  • Anwohnerparkgebühren erhöhen (von 25 € auf 100 €/ Jahr)
  • Verleih von Lastenfahrrädern an verschiedenen Orten der Neustadt ausweiten
  • Einrichten der entsprechenden Radparkplätze an zentralen Plätzen der Neustadt (z.B. am Lutherplatz, Alaunstraße vor Scheune, Alaunplatz, Talstraße, Böhmische Straße)
  • Vorantreiben der Einrichtung von E-Bike-Lieferdiensten für die „Letzte Meile“ bei Zulieferung von Waren und Paketen in der Dresdner Neustadt als Ersatz für Lieferfahrzeuge und Paketdienste (analog zu Velocarrier in Stuttgart, Tübingen u.a. Städten in BW)

 

Phase 3 (Umsetzung 2022-23?)

Verkehrsberuhigte Zone Alaunstraße und Louisenstraße

  • Niveaugleiche Straße für Alle (Abschaffung der Trennung von Bürgersteig und Straße)
  • Einfahrt Kraftverkehr nur für Anwohner und Zulieferer
  • Gekennzeichnete Parkplätze ausschließlich für Anwohner
  • Haltemöglichkeit überall
  • Bessere Verkehrsleitung hin zum Parkhaus Bautzner Str./ Ecke Juile-Salinger-Weg

 

Phase 4 (Umsetzung nach Auswertung von Phase 2, Umsetzung 2023-24?)

  • Verkehrsberuhigte Zone auf folgenden Straßen:

Jordanstr., Förstereistr., Timaeusstr., Böhmische Str., Martin-Luther-Platz,

Martin-Luther-Str., Pulsnitzer Str., Sebnitzer Str., Kamenzer Str., Schönfelder Str., Talstr., Prießnitzstr. zwischen Bautzner Str. und Bischofsweg, Julie-Salinger-Weg, Seifhennersdorfer Str. (Ausnahme: Rothenburger Str., Görlitzer Str., dort Tempo 20)

  • Niveaugleiche Straße für Alle (Abschaffung der Trennung von Bürgersteig und Straße)
  • Gekennzeichnete Parkplätze ausschließlich für Anwohner
  • Haltemöglichkeit überall
  • Einfahrt Kraftverkehr nur für Anwohner und Zulieferer
  • Parkplätze ausschließlich für Anwohner, Lieferfahrzeuge erhalten Haltemöglichkeit
  • Weiteres Parkhaus am Rande der Neustadt (z.B. oberhalb des Alaunplatzes, Zufahrt von der Tannenstraße aus)
  • Anwohnerparkgebühren erhöhen (200 €/ Jahr)

 

Gez. Michael Kalinka (0172-791 39 64)

 

 

*4.371 Autos/ 18.095 Einwohner = 24 % (Dresden ø 40 %)

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.