VISION

WIR BRAUCHEN EURE IDEEN!!!

Die Louisenstraße wird zum Louisenboulevard

https://theshortener.com/jrk

oder

Auf dieser Karte werden alle Ideen, Anmerkungen, Probleme gesammelt, die das Projekt Louisenboulevard betreffen. Bitte verortet diese genau und doppelt Euch nicht. Ihr könnnt auch Eure Meinung zu bereits markierten Punkten ergänzen… Bitte schreibt eher etwas dazu als dass Ihr Äuserungen Eurer Vorgänger löscht.

Sendet danach Euer Bild an kalinka@louisenboulevard.de. Wir werden Eure Vorschläge sammeln und dann – mit Euch zusammen wäre schön – einen Planungsvorschlag machen.

Macht Euch Gedanken und meldet Euch!

Das Louisenboulevard-Team

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Die verkehrsberuhigte Louisenstraße.
Wie wir Anwohner den öffentlichen Raum zurückbekommen.
Die Louisenstraße wird zur Aufenthalts-, Spiel- und Geschäftsstraße.

Wir, 18.000 Bewohner der Dresdner Äußeren Neustadt, leben in einem lebendigen Viertel. Wir wohnen nicht zufällig hier, sondern weil wir die Urbanität, Dichte und die Lebendigkeit des Viertels mit seinen Kneipen, Kinos, Spielplätzen, nahen Kindergärten (und Altenheimen) und die kurzen Wege lieben, egal ob zum Supermarkt, Bäcker, Fleischer, Gemüse- und Feinkostladen, ob ins Kino, Konzert, den Alaunpark, in die Heide oder zur Elbe. 18.000 Menschen auf etwas mehr als einem Quadratkilometer. Der bei weitem am dichtesten besiedelte Stadtteil Dresdens, mit 18.000 Frauen, Männern, Kindern und Alten, die in Ihrem Stadtviertel vor allem zu Fuß unterwegs sind. Dazu gibt es lediglich 4.400 (gemeldete) Autos im Viertel*. Warum beherrscht aber der motorisierte Individualverkehr unser Straßenbild und nimmt den Großteil des öffentlichen Raumes in unserem Viertel ein? Warum ist das so? Weil es eben so ist, seitdem der Pferdekarren vom Automobil abgelöst wurde? Geht es nicht auch anders?

Stellen Sie sich bitte vor, wir würden uns alle die Straßen unseres Viertels teilen: Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhl-, Skateboard- und Rollerfahrer, PKWs und Zuliefer-LKWs auf einer Straße! Alle Verkehrsteil-nehmer passen sich dem an. Das geht nicht? Und ob; schauen Sie in Viertel dieser Welt, die dies vorleben, z.B. in italienischen Großstädten wie Rom, Neapel und Genua (zona traffico limitato)…
Alle teilen sich den Platz und passen sich den schwächsten Mitgliedern, den Fußgängern an. Selbstverständlich sind auch diese angehalten, den Verkehr nicht zu blockieren.
Wir wollen mehr Raum, wir wollen unser Viertel nicht nur am Rande der Straßen erlaufen! Wir wollen die Straße zurück. Wir wollen uns die Straßen der Neustadt teilen, wir sind Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Autofahrer.

Wir möchten mehr Grün in unserem Viertel, warum nicht jetzt den Grundstein für morgen legen? Pflanzbänke oder Bäume, Tischtennis und Boule auf der Louisenstraße?
In einer verkehrsberuhigten Zone ist vieles möglich. Wir Bewohner müssen dies nur aushandeln, Ideen sammeln und umsetzen.

Einige Vorschläge
– Schrittgeschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmer
– Bäume an einzelnen Stellen (z.B. zwischen Scheune und Louise)
– Sitzgelegenheiten
– Durchlässigkeit hin zum Panama-Abenteuerspielplatz
– Aufstellen von Fahrradbügeln an mehreren Stellen der Louisenstraße
– Durchgangsverkehr ausschließlich für Anwohner und Zulieferer
– Gekennzeichnete Auto-Parkplätze ausschließlich für Anwohner abwechselnd links- und rechtsseitig, aber
ausschließlich nur noch einseitig
– Verleih von Lastenfahrrädern an verschiedenen Orten der Neustadt ausweiten
– Vorantreiben von E-Bike-Lieferdiensten für die „Letzte Meile“ bei Zulieferung von Waren und Paketen in der
Dresdner Neustadt als Ersatz für Lieferfahrzeuge und Paketdienste (analog zu Velocarrier in Stuttgart,
Tübingen u.a. Städten in BW)
– Bessere Verkehrsleitung hin zum Parkhaus Bautzner Str./ Ecke Juile-Salinger-Weg
– Niveaugleiche Straße für Alle (Abschaffung der Trennung von Bürgersteig und Straße)
– Parkgebühren innerhalb der Neustadt erhöhen und auf großstädtisches Niveau bringen
– Anwohnerparkgebühren erhöhen

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